Fachgesellschaft andere Sukkulenten Hinweise für Autoren Januar 2019

Hinweise für unsere Autoren
1. Zweck des vorliegenden Dokuments
Hiermit laden wir jeden Liebhaber der anderen Sukkulenten herzlich ein, seine Erkenntnisse oder Berichte in unseren Zeitschriften zu veröffentlichen. Diese Hinweise sind als grundsätzliche Empfehlung anzusehen. Sie sind keine Bedingung für die Einreichung eines Manuskripts.
Die redaktionelle Arbeit wird komplett ehrenamtlich ausgeführt, mit der Beachtung dieser Hinweise erleichtern Sie den Redaktionsmitarbeitern die Arbeit.
 
2. Themen
In den Zeitschriften der Fachgesellschaft andere Sukkulenten werden Beiträge publiziert, die sich mit der gesamten Vielfalt sukkulenter Pflanzen mit Ausnahme der Kakteen beschäftigen. Kakteen als Begleitpflanzen sind natürlich zugelassen. Die Inhalte können Beschreibungen und Vorstellungen von Arten und Artengruppen, Pflege- und Kulturanleitungen, interessante Praxiserfahrungen, Berichte und Erkenntnisse von den Naturstandorten, Reisebeschreibungen, Biographien u.a. sein, aber auch Artikel zur Taxonomie, Geografie, Morphologie, Nutzung und Anatomie der Pflanzen.
 
3. Rahmenbedingungen
Die Texte sind verständlich und klar zu formulieren, da viele Leser keine Spezialisten sind und somit kein tiefes Hintergrundwissen vorausgesetzt werden kann. Bei geografischen Angaben sollte zumindest einmal das Land und der Staat bzw. die Provinz genannt werden, eine beigefügte Karte ist oftmals sinnvoll. Die verwendeten Fachwörter, Gattungs- und Artnamen sollten sich am aktuellen Stand des Wissens orientieren.
Eingereichte Artikel und Abbildungen sollten nicht anderweitig zur Publikation eingereicht oder bereits gedruckt sein (einschließlich Veröffentlichungen im Internet), wenn doch, ist darauf bitte hinzuweisen.
 
4. Text
4.1 Titel
Der Titel sollte aussagekräftig sein. Ein Untertitel kann hinzugefügt werden. Autoren von Gattungs- und Artnamen werden im Titel nicht genannt, ausgenommen sind Neubeschreibungen. Nennen Sie nach dem Titel alle Namen der (Text-)Autoren.
4.2 Schreibweisen
Für die Zeitschriften haben wir spezielle Schrifttypen, ein einzusendendes Manuskript kann unabhängig davon in einer beliebigen Schriftart verfasst sein. Abkürzungen jeglicher Art sollten vermieden werden.
Gattungsnamen sind mindestens bei der erstmaligen Verwendung im Text sowie in Fällen, in denen es sonst zu Verwechslungen kommen könnte, auszuschreiben. Anschließend kann der Gattungsnamen in eindeutigen Situationen abgekürzt werden.
Es sind gebräuchliche metrische Maßeinheiten (m, kg, °C) zu verwenden.
Formatierungen sollten im Manuskript unterbleiben, lediglich wissenschaftliche Namen ab der Gattungsebene abwärts werden in gleicher Schrift wie der übrige Text, aber kursiv, geschrieben, Abkürzungen für die Rangstufe jedoch nicht.
Beispiele:
Agave subg. Littaea
Euphorbia obesa subsp. symmetrica
Perperomia aff. krahnii (Piperaceae)
Aloe semiferox sp. nov.
Die Autoren der Artnamen sind bei erstmaliger Erwähnung im Text zu nennen. Diese, wie auch im Text zitierte Eigennamen, werden in Normalschrift, nicht in Großbuchstaben oder Kapitälchen, geschrieben und sollten nicht eigenmächtig abgekürzt werden. Nur im
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Literaturverzeichnis werden die Autorennamen in Kapitälchen gesetzt. Orientieren Sie sich bitte an der Festlegungen in www.ipni.org bzw. Brummitt, R.K.; Powell, C.E. (eds.)(1992). Authors of plant names. Royal Botanic Gardens, Kew.
Beispiele:
Sinningia Nees
Lithops karasmontana N.E.Br.
4.3 Texterfassung
Wir bevorzugen elektronische Textvorlagen, weil sie am einfachsten zu versenden (als Anhang in einer E-Mail) und weiterzuverarbeiten sind. Dies ist jedoch keine Bedingung, auch Schreibmaschinentexte und selbst handgeschriebene Seiten werden bearbeitet. Gliedern Sie längere Texte mit Zwischenüberschriften. Betten Sie keine Bilder, Grafiken oder Tabellen in den Text ein, sondern übergeben Sie diese bitte immer gesondert und in einem geeigneten Format. Texte sollten vorzugsweise in einem MS-Word-Format abgespeichert werden.
4.4 Zusammenfassung / Abstract
Wir setzen an den Beginn aller Beiträge eine deutsche und eine englische Zusammenfassung / Abstract. Idealerweise erfolgt dies bereits durch den Autor (komprimierte Angabe des Inhaltes), andernfalls übernimmt dies die Redaktion.
4.5 Fremdsprachig eingereichte Beiträge
Die Redaktion übernimmt die Übersetzung fremdsprachig eingereichter Beiträge nach bestem Wissen. Der Originaltext des Beitrages wird ebenfalls, jedoch ohne Bilder, stattdessen mit einem Verweis auf die deutsche Version, abgedruckt. Fremdsprachentexte in einer anderen Sprache als Englisch erfordern einen zusätzlichen zusammenfassenden Kurztext (siehe 4.4) in der Sprache des Originalmanuskriptes.
Nicht englische Texte werden, ggf. auf Basis der deutschen Übersetzung, von der Redaktion nach bestem Wissen ins Englische übersetzt.
4.6 Quellen und Quellenverzeichnisse (Zeitschriften, Bücher, Internet)
Wenn Daten, Fakten oder andere Angaben aus der Literatur übernommen werden, sind diese mit der entsprechenden Quelle zu versehen und im Quellenverzeichnis aufzuführen.
Beispiele:
Diese Merkmale wurden bereits von Wagner (1998, 2009) beschrieben...
Neben rot kommt auch weiß als Blütenfarbe vor (Keller 1999, van Jaarsveld 2007).
Werden gleich lautende Autoren in zwei verschiedenen Quellen im gleichen Jahr zitiert, wird mittels kleiner Buchstaben unterschieden.
Beispiel:
…nachzulesen sowohl in Lavranos (2001a) als auch in Lavranos (2001b).
Soll die Seitenzahl angegeben werden, so steht sie nach einem Doppelpunkt.
Beispiel:
Die Länge der Griffeläste ist ein wichtiges Merkmal (Rauh 1990: 243).
Bei einer Zitierung von Zeitschriften orientieren Sie sich bei Abkürzungen bitte an Bridson, G.D.R. et al. 2004. Botanico-Periodicum-Huntianum (BPH): Periodicals with botanical content. 2nd ed. Hunt Institute for Botanical Documentation, Pittsburgh. Online: http://fmhibd.library.cmu.edu/HIBD-DB/bpho/findrecords.php.
Beispiele:
DODERO, M. W.; SIMPSON, M. G. (2012): Dudleya crassifolia (Crassulaceae), a new species from Northern Baja California, Mexico. Madroño 59: 223 – 229.
BINDER, H. (1991): Familie der Dioscoreaceae. And. Sukk. (No 17): 7–15.
DREHER, J. (2012): Die Gattung Avonia – Teil 1. Avonia 30 (1): 7–14.
HADRAVA, J.; MIKLÁNEK, M. (2007): The Czech and Slovak Houseleeks. Kaktusy (Brno) Special 43.
REGNAT, H. (2008): Sedum: il nome. Cactus Co. 2 (12): 118–126.
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Bücher sollten wie folgt zitiert werden.
Beispiele:
HELLER, T. (2003): Agaven. Verlag Natur und Tier, Münster.
REBMAN, J. (2012): Plant Endemism. S. 34–37. In REBMAN, J.P.; ROBERTS, N. (2012): Baja California Plant Field Guide, 3rd edition. San Diego Natural History Museum Publication, San Diego, California.
STARR, G. (2010): Agaves, living sculptures. Timber Press Inc., Portland, Oregon.
WIGGINS, I. L. (1980): Flora of Baja California. Stanford University Press, Stanford, California.
Angaben, die aus dem Internet zitiert werden, sollten neben der Web-Adresse (URL) auch Titel, Verfasser und das Jahr der Erstellung bzw. der letzten Aktualisierung enthalten. Letzteres ist mitunter nicht einfach zu finden – halten Sie nötigenfalls das Datum des Seitenbesuches fest.
Beispiele:
ETTER, J.; KRISTEN, M. (20.10.2014): Cultivation of Crassulaceae - Some How-To Hints. http://www.crassulaceae.com/crassulaceae/crasculture_en.asp.
Wikipedia (15.05.2013): Agave. http://de.wikipedia.org/wiki/agave.
Am Ende des Artikels sollen nur die Quellen aufgeführt sein, die auch tatsächlich im Text zitiert werden. Achten Sie bei der Nennung mehrerer Quellen auf 1. alphabetische und 2. chronologische Ordnung.
4.7 Angaben zum Autor / den Autoren
Setzen Sie unter den Beitrag bitte alle Daten, die Sie zum Artikel veröffentlichen möchten. Wir empfehlen die vollständige(n) Anschrift(en), sowie (je) eine E-Mail-Adresse(n). Sollen nicht die vollständige(n) Autorenadresse(n) veröffentlich werden, so teilen Sie uns getrennt eine Postanschrift mit, an die wir die Freiexemplare des Heftes, in dem Ihr Beitrag erscheint, automatisch nach der Drucklegung senden können.
 
5. Abbildungen
5.1 Allgemeines
Der Mensch nimmt am schnellsten, intensivsten und nachhaltigsten optische Informationen wahr. Gute Bilder sind die Krönung eines jeden Beitrages! Jeder Artikel sollte daher ausreichend inhaltsbezogen bebildert werden. Die im Artikel behandelten Hauptaspekte sollten nach Möglichkeit auch im Bild repräsentiert werden. Bei Erstbeschreibungen und vorgestellten Arten sollten beispielsweise alle relevanten Merkmale der Pflanzen auch gut sichtbar abgebildet werden. Wo zweckmäßig, ist ein Maßstab zur Abbildungsgröße beizufügen, entweder im Bild (Millimetermaßstab, Vergleichsobjekt) oder im Bildtext. Alternativ kann das Größenverhältnis auch im Text Erwähnung finden. Grundsätzlich sind alle Arten von Bildvorlagen zur Reproduktion geeignet, wenn sie eine entsprechende Qualität besitzen.
Abbildungsbeschriftungen fügen Sie als Bildlegende nummeriert an das Ende des Textes an. Im Text können Sie die Nummerierungen verwenden (beispielsweise "Abb. 1"). Die Redaktion wird den Vorschlägen der Autoren, welche Bilder zu veröffentlichen sind, folgen, wenn nicht qualitative Aspekte dagegensprechen. Gern wählen wir auch aus einer größeren Auswahl möglicher Abbildungen aus. Bitte geben Sie zu den Bildern jeweils die Namen der Fotografen an.
5.2 Arten von Bildvorlagen
Digitale Fotos und Scans (z.B. Karten) können in allen gängigen Dateiformaten eingesendet werden, wobei wir das Rohformat (RAW) Ihrer Kamera bevorzugen. Andere gängige Formate sind: DNG, TIFF, EPS und JPG. Die Bilder sollten stets ein jedes in einer eigenen Datei abgespeichert, d.h. nicht in den Text eingebunden werden. Bitte geben Sie die Dateinamen auch in der Bildlegende am Ende des Textes an. Achten Sie darauf, bereits
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im Fotoapparat eine ausreichend große Auflösung der Bilder einzustellen. Bitte senden Sie uns die Bilder in der höchstmöglichen Auflösung.
Dias sind geeignet. Sie können uns Dias bereits ohne Rähmchen schicken. Das ist günstiger im Versand, birgt weniger Gefahren auf dem Transportweg und lässt ein Scannen problemlos zu.
Schwarzweiß- und Farbbilder auf Papier sollten von hervorragender Qualität und groß sein: Testen Sie mit der Lupe! Das maximale Format ist A4.
Tabellen sind als druckfertige Vorlage (maximal A3) im MS-Excel- oder MS-Word-Format einzureichen.
Strichzeichnungen sollten mit schwarzer Tusche ausgeführt sein. Das Maximalformat ist A4. Bitte senden Sie uns Ihr Original!
Karten sollten auf einer aktuellen Grundlage erstellt werden. Die maximale Größe beträgt A3. Beschriftungen und Signaturen sollten deutlich erkennbar sein. Reduzieren Sie den Karteninhalt auf wichtige Informationen, die z.B. auch im Text genannt werden.
5.3 Rechte an den Beiträgen
Wir gehen davon aus, dass Sie die Rechte an der Veröffentlichung der eingereichten Dokumente besitzen, also dass beispielsweise Fotografen ihre Zustimmung zum Veröffentlichen ihrer Bilder mit dem Artikel gegeben haben, und dass Kartenlizenzen einer Veröffentlichung nicht entgegenstehen. Auch gehen wir davon aus, dass Sie uns die vollständigen Rechte an allen Teilen des Beitrages für eine Veröffentlichung einräumen, was Drucklegung, elektronische Veröffentlichung, Bewerbung auch mit Teilen des Beitrages und der Abbildungen einschließlich des Verkaufs der Medien (Althefte, elektronische Kopien) betrifft.
 
6. Vorgehensweise
6.1 Versand zur Redaktion
Nur endgültige Versionen sollten eingereicht werden. Senden Sie digitale Daten per E-Mail an eine der Redaktionsadressen. Große Bilder senden Sie bei Notwendigkeit Stück für Stück, um mögliche Begrenzungen bei der Übertragung von Datenpaketen nicht zu übersteigen.
Müssen Unterlagen per Post gesendet werden, dann schicken Sie uns möglichst alle Unterlagen gemeinsam und verwenden Sie eine feste Versandverpackung, um Beschädigungen zu vermeiden.
6.2 Ihr Artikel in der Redaktion
Der Erhalt des Manuskripts wird durch die Redaktion bestätigt. Dies erfolgt per E-Mail. Das Manuskript wird zunächst innerhalb der Redaktion geprüft und ggf. anderen Fachleuten extern zur Begutachtung gegeben. Formatänderungen als Anpassung an den Stil unserer Journale, Korrekturen von Orthographie und Grammatik sowie einfache Glättungen im Textfluss werden dem Autor nicht mitgeteilt. Bei eventuell notwendigen größeren Umstellungen im Textgefüge, Kürzungen oder sachlichen Korrekturen wird sich die Redaktion mit dem Autor in Verbindung setzen. Vor Drucklegung erhält der Autor die druckfertige Version zur Einsicht. Die Dauer von der Einreichung eines Beitrages bis zu seiner Veröffentlichung hängt davon ab, in welcher Zeitschrift (gedruckt, elektronisch) der Beitrag erscheint und wie eine Ausgabe inhaltlich geplant wird. Nicht immer kann ein Beitrag sofort verwendet werden, einmal weil vielleicht andere Beiträge schon länger liegen und andererseits, weil der Beitrag sich thematisch nicht gut in die anstehende Ausgabe einfügt. Bei Print-Ausgaben kann es schon einmal bis zu einem Jahr oder auch darüber dauern. Dies hängt hauptsächlich mit den Bearbeitungsschritten und der technischen Abwicklung der vier Hefte pro Jahr zusammen. Eine Rücksendung von Vorlagen erfolgt nur, wenn ausdrücklich gewünscht.
6.3 Belegexemplare
Jedem Autor werden drei Belegexemplare des Heftes, in dem sein Beitrag erschienen ist, zugesendet, zuzüglich einer weiteren Anzahl in Abhängigkeit von der Länge des Beitrages.
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Ein größerer Bedarf sollte bitte rechtzeitig durch den Autor angemeldet werden. Der Belegheftversand erfolgt zeitgleich mit dem Versand der Hefte an die Abonnenten.
Die Daten der Ansprechpartner der Redaktionen entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Impressum. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!
 
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